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Kontrollierte Wohnraumlüftung

Die zunehmende Dichtigkeit von Neubauten und auch insbesondere von sanierten Wohngebäuden macht einen ständigen Luftwechsel notwendig, um beispielsweise Schimmelpilz und Gebäudeschäden zu vermeiden.

Aber als alleinige Lüftungsmaßnahme ist die Fensterlüftung schwierig umsetzbar. Denn zur Sicherstellung eines energiesparenden und hygienischen Mindestluftwechsels müsste vier bis sechs Mal täglich für ca. 5 Minuten gelüftet werde. Dies bei abgestellter Heizung und mit vollständig geöffneten Fenstern – also nahezu unmöglich.

Systeme zur kontrollierten Wohnungslüftung sorgen zuverlässig für die notwendige Frischluft und können darüber hinaus auch besonders energieeffizient für Heizung und Warmwasser sorgen.

Kontrollierte Wohnraumlüftung
Kontrollierte Wohnraumlüftung


Welche Vorteile entstehen dank kontrollierter Wohnungslüftung?

Verbesserte Raumluftqualität

Während man Kochdunst und Tabakrauch leicht wahrnimmt, den Geruch einiger Baumaterialien und Möbel als unangenehm empfindet, ist das Tückische vieler Stoffe die Tatsache, dass man sie nicht riecht. Hinzu kommt, dass, je länger man in einem Raum verweilt, die Nase scheinbar unempfindlich wird. Durch die entsprechende Planung der Lüftungsanlagen mit der Zuweisung von Zu- und Abluftbereichen wird Geruchsbelastung dort bekämpft, wo sie entsteht; in der Küche zum Beispiel.

Verringerung schädlicher Emissionen

Nachweislich verursacht mangelnde Luftqualität Ermüdungserscheinungen, Leistungsabfall und Unwohlsein. Schadstoffe im Innenraum wie Formaldehyde, Löse- und Holzschutzmittel oder Pilzsporen, Bakterien und Milben können regelrecht krank machen. Diffuse Kopf- und Gelenkschmerzen, geschwollene oder trockenen Augen und ständige Antriebsschwäche sind nicht selten auf schlechte Raumluft zurückzuführen. Die Belastung lässt sich reduzieren, indem man die als belastend bekannten Stoffe meidet und ein geeignetes Lüftungssystem nutzt, das für den notwendigen Austausch sorgt.



Erhöhung des Lebenskomfort

Gerade Allergiker und Heuschnupfen-Geplagte schätzen die Reduzierung der Pollen durch die Filterung der Außenluft mit einem geeigneten Lüftungssystem. Der Pollenflug lässt sich zwar nicht ganz verhindern, aber je nach Filter wird er immerhin bis zu 95 % reduziert. Eine Lüftungsanlage trägt auch zur Eindämmung der Vermehrung von Hausstaubmilben bei. Immerhin gehören Milben zu den häufigsten Allergieauslösern im Innenraum.

Erhalt der Bausubstanz

Feuchteschäden an Bauwerken sind oft nicht nur auf Baumängel, sondern häufig auf mangelnde Lüftung zurückzuführen. Gerade eine Luftfeuchtigkeit ab 65 % ist der richtige Nährboden für Schimmelpilz, der die Bausubstanz ernsthaft gefährdet. In einem 4-Personen-Haushalt können pro Tag leicht 10 bis 15 kg Wasserdampf entstehen, die sich in der Raumluft anreichert und bei fehlendem Abtransport an kühlen Außenflächen kondensiert. Permanente Frischluftzufuhr und kontinuierlicher Luftaustausch regulieren den Feuchtegehalt der Luft und verhindern Schimmelbefall.



Reduzierung des Energieverbrauchs

Während verbesserte Wärmedämmung bei den Wänden, Fenstern und Türen den Energieverbrauch reduziert, werden bei der klassischen Fensterlüftung über 50 % der Heizenergie (bei modernen Gebäuden) zum Fenster hinausgelüftet. Nur in Kombination mit geeigneten Lüftungskonzepten können effektive Einsparungen erreicht werden. Den wirksamsten Energiespareffekt erreicht man mit Geräten und Systemen, die mit Wärmerückgewinnung arbeiten.

Proidl Andreas

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